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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Juni 2026

Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge über Beratungs- und Trainingsleistungen zwischen der Arc Nova GmbH (nachfolgend „Arc Nova", „wir") und ihren Auftraggebern (nachfolgend „Kunde"). Sie richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, wir stimmen ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

Vertragsgegenstand und Leistungen

Gegenstand des Vertrages sind die im jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung konkret beschriebenen Leistungen — insbesondere KI-Trainings (Workshops, Schulungen) sowie Strategie- und Umsetzungsberatung. Maßgeblich für Art und Umfang der Leistung ist die individuelle Vereinbarung. Soweit nicht ausdrücklich vereinbart, schulden wir eine fachgerechte Dienstleistung, nicht einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg.

Vertragsschluss

Unsere Angebote sind freibleibend, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet sind. Ein Vertrag kommt durch unsere Auftragsbestätigung oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande. Anfragen über das Kontaktformular oder per E-Mail stellen noch keinen verbindlichen Auftrag dar.

Mitwirkungspflichten des Kunden

Der Kunde stellt uns rechtzeitig und unentgeltlich alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Unterlagen, Zugänge und Ansprechpartner zur Verfügung und benennt verantwortliche Kontaktpersonen. Verzögerungen, die auf unzureichender Mitwirkung beruhen, gehen nicht zu unseren Lasten; daraus entstehende Mehraufwände können gesondert berechnet werden.

Vergütung und Zahlungsbedingungen

Es gilt die im Angebot vereinbarte Vergütung. Sofern nicht anders vereinbart, verstehen sich alle Preise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Reise-, Übernachtungs- und sonstige Nebenkosten werden nach Aufwand bzw. gemäß Vereinbarung berechnet. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen.

Termine, Verschiebung und Stornierung

Vereinbarte Termine für Workshops und Trainings sind verbindlich. Bei einer Absage oder Verschiebung durch den Kunden gelten — sofern nicht abweichend vereinbart — folgende Ausfallregelungen: bei Absage bis 14 Tage vor dem Termin keine Kosten, bei Absage bis 7 Tage vorher 50 % der vereinbarten Vergütung, danach 100 %. Diese Sätze sind pauschalierter Ersatz für den typischerweise entstehenden Aufwands- und Einnahmeausfall; dem Kunden bleibt es unbenommen nachzuweisen, dass ein Schaden nicht oder in wesentlich geringerer Höhe entstanden ist — in diesem Fall ist nur der nachgewiesene geringere Betrag zu zahlen. Ersatztermine werden nach Verfügbarkeit angeboten.

Leistungsänderungen

Änderungs- oder Erweiterungswünsche des Kunden bedürfen einer gesonderten Vereinbarung. Führen sie zu einem Mehraufwand, sind wir berechtigt, eine angemessene Anpassung von Vergütung und Terminen zu verlangen.

Nutzungsrechte an Materialien

An von uns erstellten Schulungsunterlagen, Konzepten, Auswertungen und sonstigen Arbeitsergebnissen räumen wir dem Kunden ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für die intern vereinbarten Zwecke ein. Eine darüber hinausgehende Verwertung, Weitergabe an Dritte oder Veröffentlichung bedarf unserer vorherigen schriftlichen Zustimmung. Bestehende Schutzrechte und unser Know-how bleiben unberührt.

Vertraulichkeit

Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen und Betriebs- bzw. Geschäftsgeheimnisse der jeweils anderen Partei geheim zu halten und nur für Zwecke der Vertragserfüllung zu verwenden. Diese Pflicht besteht auch nach Beendigung des Vertrages fort.

Haftung

Wir haften unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haften wir nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) und der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten richtet sich nach unserer Datenschutzerklärung sowie den anwendbaren datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Soweit wir personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeiten, schließen die Parteien eine gesonderte Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO.

Höhere Gewalt

Ereignisse höherer Gewalt, die uns die Leistung wesentlich erschweren oder unmöglich machen (z. B. Naturkatastrophen, behördliche Anordnungen, Energie- oder Kommunikationsausfälle), berechtigen uns, die Leistung um die Dauer der Behinderung zu verschieben. Ein Schadensersatzanspruch des Kunden entsteht hierdurch nicht.

Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis ist — soweit gesetzlich zulässig — Osnabrück. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Textform.

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